OP-Masken im Test

Neue Infektionskrankheiten wie SARS (Severe Acute Respiratory Syndrome) oder die hochpathogene Form der Vogelgrippe HPAl (Highly Pathogenic Avian Influenza) werfen erneut die Frage nach geeignetem Atemschutz als Expositionsprophylaxe vor luftübertragenen Infektionen auf. Dieser Beitrag versucht, diese Frage aus drei Sichtweisen zu beantworten. Zunächst ergab eine Datenbankrecherche nur zwei aussagekräftige epidemiologische Studien, die für medizinischen pund-Nasen-Schutz (MNS) bzw. Partikel filtrierende Hai bmasken (NIOSH-klassifiziert) eine signifikante Schutzwirkung nachweisen. Zweitens wird eine Labormethode zur Bestimmung der Konzentration verschiedener Bioaerosole an einem Kunstkopf vorgestellt. Untersuchungen mit dieser Methode zeigen deutlich, dass Papiermasken zum Schutz vor Bioaerosolen ungeeignet, mehrlagige Filter in MNS und FFP-Masken gegenüber Bakterienaerosolen jedoch wirksam sind. Schließlich werden Ergebnisse einer Untersuchungsreihe in Anlehnung an die europäische Atemschutzgerätenorm DIN EN 149 vorgestellt. Von 16 zufällig ausgewähltenMNS zeigte erwartungsgemäß ein als „Tbc-Maske“ klassifizierter MNS (NIOSH N95) ein sehr gutes Rückhaltevermögen. Nur drei der übrigen MNS erfüllten die Mindestanforderungen an ein Atemschutzgerät der GeräteklasseFFPl für die Gesamtleckage. Aufgrund dieser Daten kommen die Autoren zu der Auffassung, dass eine Empfehlung zum geeigneten Atemschutz vor luftübertragenen Infektionen durch eine Konvention festgelegt werden sollte.

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