OP-Masken heißen jetzt Medizinische Gesichtsmasken

Im Juli 2014 wurde die revidierte Fassung der EU-Norm für OP-Masken, DIN EN 14683: 2014 veröffentlich.

Diese Norm ist gültig seit September 2014.

Gegenüber der frühere Fassung (DIN EN 14683:2005) sind folgende Änderungen vorgenommen:

  • Die frühere Bezeichnung Chirurgische Masken wurde durch die Bezeichnung Medizinische Gesichtsmaske ersetzt.
  • Die Anwendungsgebiete wurden erweitert auf die allgemeinere und breitere Anwendung für die Medizinische Gesichtsmaske, wie es auch in der Praxis üblich ist. (denn die medizinische Gesichtsmaske werden überall dort verwendet wo eine Verminderung der Risiken zur Verbreitung einer Infektion es erforderlich macht, zB. Von Patienten, Besucher und anderen Personen).
  • Die Verwendung von Typ I Masken ist nicht mehr für das medizinische Personal vorgesehen.
  • Es wurden weiterhin neue Anforderungen an Masken gestellt wie:
  • Anforderung auf die mikrobiologische Reinheit: es bedeutet, dass die medizinische Gesichtsmasken keine höhere Keimzahl aufweisen dürfen als 30 KBE/g Maske.
  • Biologische Verträglichkeit (z.B. Hautverträglichkeit): der Hersteller bzw. Lieferant ist verpflichtet auf Anfrage die Ergebnisse der Prüfung auf biologischer Verträglichkeit zur Verfügung zur stellen.
  • Weitere Änderungen betreffen die Verfahren für die Prüfung der Leistungsfähigkeiten der Masken, sowie Aktualisierung der Anwender Informationen“.